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Diagnose Parkinson verstehen. Zittern und Muskelsteife sind typisch

22. Februar 2022

Die Parkinson-Krankheit ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Bei ihr kommt es zum Absterben von bestimmten Nervenzellen in einigen Gehirnregionen. Es liegt dann ein Dopaminmangel vor. Der Botenstoff Dopamin ist für die Steuerung von Bewegungsabläufen wichtig.

Anfangssymptome erkennen
Es gibt einige wenige Symptome, die typische Krankheitszeichen sind. Das erste ist eine Einschränkung der Bewegungsfähigkeit. Beim Gehen und Drehen werden die Bewegungen langsamer und kleiner. Auch die Handschrift verändert sich. Beim Essen verschlucken sich die Patienten häufig. Es kommt auch oft zu einer Muskelsteifigkeit, z. B. an Nacken und Schultern. Die Bewegungen fallen schwer und wirken ruckartig. Bekannt ist das Zittern, besonders in Ruhe. Einseitiges Zittern der Hände und Füße ist typisch, auch Aneinander reiben der Hände. Dies kann aber auch ganz fehlen. Auch die Haltereflexe beim Laufen können gestört sein, so dass es schneller zu Stürzen kommt.

Plötzliche Bewegungen im Traum
Erste Anzeichen können das Verschlechtern des Geruchssinns und Muskel- und Gelenkschmerzen sein. Die Temperatur- und Kreislaufregelung kann ebenfalls gestört sein. Auch Darm, Blase und Potenz können eingeschränkt funktionsfähig sein. Möglich sind auch Schlafstörungen, z. B. plötzliche Bewegungen während bestimmter Schlaf- und Traumphasen. Depressive Verstimmungen und einsetzende Demenz kommen vor.

Der Arzt kann Parkinson erkennen
Man sollte bei unklaren Symptomen den Arzt aufsuchen. Die Ärzte unterscheiden vier verschiedene Formen von Parkinson. Eine Vererbung ist eher selten. Die meisten Parkinson-Erkrankungen haben keine erkennbare Ursache. Parkinson ist behandelbar, doch man kann die Krankheit nicht heilen. Man behandelt vor allem die Regulierung der Botenstoffe im Gehirn. Physiotherapie, Logotherapie und Ergotherapie ergänzen die medikamentöse Behandlung.

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